Familienarbeit

FamilieBesonderer Dank für das Vertrauen in unsere pädagogische Arbeit gilt den Eltern, Angehörigen und Vormündern. Sie sind und bleiben die Experten für Ihre Kinder und wissen um die Hintergründe, die zu einer ungünstigen Entwicklung der Mädchen und jungen Frauen geführt haben.

Wir stellen uns für eine vorübergehende Zeit als Bezugspersonen und Ansprechpartner für die Mädchen zur Verfügung. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir die Mädchen und jungen Frauen nachhaltig begleiten und fördern. Der Erfolg des Hilfeverlaufs hängt vor allem von einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller am Hilfeprozess Beteiligten ab.

Eltern- und Familienarbeit ist als wesentlicher Bestandteil des Hilfeangebots gemäß §§ 32 – 34 SGB VIII verankert. Gemeinsam wollen wir dafür arbeiten, die im Hilfeplan besprochenen Ziele zu erreichen. Wir freuen uns auf einen lebendigen und offenen Dialog mit Ihnen und ebenso auf Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Im Vorfeld der Aufnahme gibt es Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen in einem oder mehreren Vorstellungsgesprächen sowie durch telefonische Kontakte. Wir bitten Sie, Ihre Tochter zur Aufnahme zu begleiten und wenig später auch am Aufnahmehilfeplangespräch teilzunehmen. Hier werden konkrete Ziele besprochen und Vereinbarungen gemeinsam mit ihnen und dem Jugendamt getroffen.

Für die Angehörigen der geschlossenen Gruppen gibt es monatlich feste Besuchstage. Individuelle Besuchszeiten sind nach Absprache möglich. Die Kolleginnen des psychologischen Fachdiensts laden die Eltern der offenen und geschlossenen Intensivgruppen alle vier bis sechs Wochen zu einem verbindlichen Gesprächstermin ein. Besuche in den offenen Gruppen sind jederzeit möglich. Um Rücksprache mit der Gruppe wird gebeten. Heimfahrten erfolgen in Absprache mit den Familien an mindestens einem Wochenende im Monat sowie in den Schulferien.

Die Vorbereitung auf eine Rückführung in die Familie oder eine Anschlussmaßnahme beinhaltet eine Erweiterung der Heimfahrten. In Kooperation mit der Alexia-Schule laden wir Sie zweimal im Jahr zu einem Familienseminar ein. Wir freuen uns alle am Hilfeprozess Beteiligten zu unseren festlichen Anlässen wie Sommerfest, zur Schulentlassfeier oder zum Weihnachtsgottesdienst begrüßen zu dürfen.

Beratungsgespräche tragen dazu bei, dass Sie sich in Ihrer Erziehungskompetenz wieder sicherer fühlen und gemeinsam überlegt werden kann, wie Veränderungen im Umgang mit dem Kind eine positive Entwicklung und eine Entlastung aller Familienangehörigen herbeiführen können. Dabei haben wir als Jugendhilfeeinrichtung natürlich vor allem die Verbesserung der Lebenssituation für das Mädchen im Blick. Die gemeinsamen Gespräche finden in der Regel im Franziskusheim statt. Ergänzend können Termine im Familienkontext stattfinden.

Sie können Ihre Tochter zu den jeweiligen Telefonzeiten auf den Gruppen anrufen. Sollten Sie uns einmal nicht erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht. Wir rufen baldmöglichst zurück.

In diesem Jahr finden im St. Franziskusheim 2 Familienseminare für Eltern und Angehörige statt:

Leider fällt das Elternseminar am 23. April 2016 krankheitsbedingt aus. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben.
Thema: „Über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten pädagogischen Handelns in modernen Zeiten“

Samstag, den 12. November 2016, von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Thema: „Umgang mit dem Internet“ – (Referentin von Feuervogel e.V. Rastatt!)

Weitere Informationen und Kontakt:

Frau C. Marschall (Dipl.-Psych.)
Pädagogische Leitung
Tel.: 0 72 27 / 5 08 – 300
Fax: 0 72 27 / 5 08 – 88
E-Mail: cornelia.marschall@st-franziskusheim.de