Die Einrichtung

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Das St. Franziskusheim ist eine Jugendhilfeeinrichtung für Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren

Unsere Haltung

Wir im Franziskusheim respektieren und wertschätzen jeden jungen Menschen als einzigartige und wertvolle Persönlichkeit auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Unser pädagogisches Handeln ist geprägt von einer wohlwollenden und richtungsgebende Haltung den Mädchen gegenüber. Wir pflege einen höflichen Umgang und lehnen jegliche Form von Gewalt, Rassismus und sexistischer Sprache ab. Durch klare Strukturen im Alltag vermitteln wir Orientierung und Halt. Wir beziehen aktiv Stellung und setzen uns mit den Jugendlichen und deren Möglichkeiten auseinander.

Unsere Ziele

Wir bieten Schutz, Halt und den Rahmen, zur Ruhe zu kommen, Entlastung zu erfahren und wieder eigene Ziele zu entwickeln. Wir betrachten unser Angebot als Chance für Mädchen, junge Frauen und ihre Familien, im Miteinander eine realistische Lebensplanung zu erproben und zu gestalten.
Wir stellen hierfür unser Know How zur Verfügung.
Schwerpunktziele sind das Erreichen eines Schulabschlusses und das erfolgreiche Absolvieren einer Berufsausbildung.

Unsere Methoden

Ein enges, strukturelles Miteinander von Schule, Heim und Ausbildung ist Voraussetzung und unterstützt die Jugendlichen umfassend dabei, ihren eigenen Weg zu finden.
In allen Lebensbereichen verstärken wir Begabungen, Interessen und prosoziales Verhalten. Wir legen Wert auf gepflegte Wohn- und Arbeitsbereiche, um bei den Mädchen und jungen Frauen den Aufbau von inneren Strukturen in Verbindung mit Ästhetik zu fördern. Dies schafft Modelle für eine eigene Lebensgestaltung.

Konfrontative und Systemische Ansätze sind wichtige Bausteine im pädagogischen Konzept

Konfrontative und systemische Ansätze prägen unser pädagogisches Handeln.
Wir gehen davon aus, dass im Jugendalter sowohl eine Beeinflussung über Gleichaltrige (Peers) statt findet als auch über Erwachsene. Innerhalb einer Gruppe liegen vielfältige soziale Ressourcen, die hier für den Erziehungsprozess genutzt werden. Es werden Situationen geschaffen, die die Jugendlichen herausfordern, sich gegenseitig im Hinblick auf die soziale Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Die pädagogischen Mitarbeiter stellen sich ebenfalls der Konfrontation durch die Mädchen und geben Orientierung.

Mädchenarbeit

Mädchenarbeit im St. Franziskusheim bedeutet die stetige Berücksichtigung geschlechtsspezifischer entwicklungspsychologischer Besonderheiten. Die Mitarbeiter erhalten regelmäßige Schulungen zum Thema Mädchenarbeit und Prävention. Dabei geht es vor allem um eine Sensibilisierung gegenüber Grenzverletzungen jeglicher Art.

Evaluation

Im St. Franziskusheim findet ständige Qualitätsentwicklung und Evaluation statt. Hierbei werden wir durch EVAS (Institut für Kinder und Jugendhilfe (IKJ) der Uni Mainz und das Methodenzentrum der Universität Landau) unterstützt. Die Auswertung und Interpretation der Daten bietet eine schnelle und strukturierte Prozessdarstellung für Fallbesprechungen und Hilfeplangespräche.
Somit erfüllen wir die gesetzlichen Anforderungen an Qualitätsentwicklung nach § 78b SGB VIII.

Arbeitskreis GU 14+

Das St. Franziskusheim gehört ebenfalls dem Arbeitskreis GU 14+ an. GU 14+ ist ein bundesweiter Arbeitskreis von Jugendhilfeinrichtungen, die unter anderem mit freiheitsentziehenden Maßnahmen arbeiten. Sein Ziel ist es, die in ihm entwickelte gemeinsame Grundhaltung der Einrichtungen nach außen transparent zu machen und gemeinsame Beiträge zu fachlichen Diskussionen rund um freiheitsentziehende Maßnahmen zu leisten. Die Webseite des Arbeitskreis GU 14+ kann unter http://geschlossene-heime.de gefunden werden.

Aktualisiertes Informationsmaterial zur Einrichtung

Organigramm
Dienstleistungsdiagramm

Leitmotiv

„Klare Linie mit Herz“